DGFX Season 7 Pre-Qualifying

Ein neuer Sommer. Eine neue Saison DGFX. Ein neues Qualifikations-Rennen.
So hieß es am 17.08.2019 für das LMP1-Team rund um Matheus Hoffmann, Tobias Gruber, Rico Rehfeld sowie das GTE-Team um Nils Hundehege und Ludwig Gemmer.
2 Stunden Laguna Seca fielen an und dies versprach jede Menge Überholmanöver und so gut wie keine Erholungspause im Rennen.

LMP1
Das Qualifying fing für das Team gut an. Nach starken Runden konnte Matheus das Auto auf den dritten Startplatz bringen. Da das Rennen in zwei verschiedene Splits aufgeteilt war, waren es „nur“ 6 LMP1-auf der Strecke, doch insgesamt 54 andere Wagen.
Der Start verlief reibungslos und Matheus konnte sich mit P1 und P2 absetzen. Nach einigen Runden fingen dann auch die Überrundungen an. Die ersten 3 kamen gut durch den Verkehr, aber durch das Verbremsen von P2 vor der Corkscrew-Schikane konnte Matheus P2 übernehmen und bis zum Boxenstopp in der 31. Runde auch halten.
Nun war Tobias dran. Nach anfänglicher Nervosität konnte er sich im Laufe seines Stints steigern und lieferte sich ein spannendes Duell um den dritten Platz. Den konnte Tobias bis zum Schluss auch verteidigen und fuhr in der 60. Runde für den letzten Stopp und Fahrerwechsel an die Boxengasse.
Matheus übernahm wieder das Steuer und konnte nach wenigen Runden P2 behaupten. In der 67. Runde wurde es noch einmal spannend, das Safety-Car kam heraus. 5 lange Runden hieß es nun Sprit sparen. In der 72. Runde wurde die Strecke wieder freigegeben und nun ging es darum, P2 sicher ins Ziel zu bringen.
Das wäre auch fast geglückt, doch ein unachtsamer GTE-Fahrer wechselte in Runde 87 ohne Bedrängen seine Spur, berührte den Wagen und wie durch ein Wunder konnte Matheus den Wagen vor der totalen Zerstörung bewahren.
Leider konnte man so nicht weiterfahren, musste einen Zwangsstopp hinlegen und wurde nach insgesamt 95 Runden (un-)verdient Vierter.
Alles in allem war es ein gutes Rennen, auch wenn das Ergebnis hätte besser ausfallen können, sogar müssen.
Da sich nur eine bestimmte Anzahl von LMP1-Fahrzeugen für die komplette Saison qualifizieren werden, kann man jetzt nur hoffen, dass es mit dieser guten Leistung für das Hauptfeld gereicht hat.

GTE
Schon während den Trainingssessions für das Qualifikationsrennen wurde Ludwig und Nils klar, dass es ihnen auf dieser Strecke an Pace fehlen würde. Und dies bewahrheitete sich im Qualifying: P16 von 18 GTEs. Nun galt es sich im Rennen aus allen Vorfällen rauszuhalten und ohne Probleme die Zielflagge zu sehen.
Ludwig erwischte einen sehr guten Start und konnte auf der Anfahrt zur ersten Kurve bereits drei Positionen gutmachen. Er konnte die Pace der vor ihm Fahrenden mitgehen und sortierte sich nach den ersten zehn Runden auf P12 ein. Der Verkehr wurde heftiger aber Ludwig konnte P12 für den Rest seines Stints behaupten.
Nach 26 Runden übernahm Nils das Steuer, mit frischen Reifen. Dies erwies sich als Fehler, denn die Konkurrenz wechselte schienbar keine Reifen, sodass Nils sich auf P17 wiederfand. Hier spulte Nils konstant seine Runde ab und konnte auf wieder aufschließen, bis in Runde 43 die zufällige Safety Car Phase begann. Da Nils‘ Stint fast zu Ende war, entschieden die beiden sich die Safety Car Phase für einen kurzen Tankstopp zu nutzen. Dies erwies sich als taktisch richtig, denn Nils absolvierte den Restart mit vollgetanktem Auto auf P14. Andere Teams waren scheinbar nicht während der Safety Car Phase an der Box gewesen, denn Nils machte im Verlauf seines zweiten Stints weitere Positionen gut. Gegen Ende des Stints hing er auf P11 hinter dem Ferrari von High Calibre Autosports (#232) fest, und entschied sich den Splash & Dash vorzuziehen um keine Zeit hinter dem Konkurrenten zu verlieren. Durch den Stop verlor Nils eine Position, die er sich leider aufgrund von kleineren Fahrfehlern gegen Ende des Rennens auch nicht wieder zurück holen konnte. Somit beendete Element SimRacing Water das Rennen auf Platz 12, und wartete gespannt auf die Entscheidung der Rennleitung ob diese Leistung wohl gereicht hatte.

Ergebnis:
Nach gründlicher Betrachtung der Rennleitung kam diese zum Entschluss, dass der LMP1 die Saison als Full Season Entry bestreiten wird, während der GTE auf Platz 2 der Reserveliste sicher auch einige Einsätze fahren wird.